Asiatische Religionen im Urlaub erkunden

In Thailand gibt es Tempelstätten dreier Religionen zu erkunden: Im Nordosten sind religiöse Stätten der Khmer zu besichtigen. Im Süden, in der Region Pattani, gibt es Religionsstätten im muslimischen Einflussgebiet. Die Hauptreligion Thailands ist der Buddhismus und so sind als asiatische Sehenswürdigkeiten vorrangig Tempelstätten dieser Religion zu entdecken.

Khmer Tempel im Norden
Der Prasat Sikhoraphum liegt nordöstlich der Provinzhauptstadt Surin. Dieser geht wie auch der Bau Ankor Wats im Nachbarland Kambodscha auf die Khmer zurück. Wie die tausend Tempel des Weltwunders Ankor Wat aus Sandstein errichtet, zieren diese Kultstätte reiche Ornamente und figürliche Darstellungen in beeindruckendem Detailreichtum. Das Heiligtum besteht aus charakteristischen fünf Tempeltürmen umgeben von einem Wassergraben, typisch für Khmer-Bauten aus dem 12. Jahrhundert.

Moschee im Süden
Wer den Süden des Landes bereist, findet die auf das 16. Jahrhundert zu datierende Kru-Se Moschee. Diese asiatische Sehenswürdigkeit zeigt eine Durchmischung mit europäischem Baustil, denn sie blieb lange unvollendet. Berühmt wurde das religiöse Gebäude in der jüngeren Zeitgeschichte: Sie wurde 2004 vom thailändischen Militär wegen muslimischer Rebellen gestürmt.

Attraktive buddhistische Tempelstätten
Die attraktivsten Heiligtümer Thailands sind buddhistischen Ursprungs. Wer als Tourist die beiden größten thailändischen Städte, Bankok und Chiang Mai, besucht, findet dort viele asiatische Sehenswürdigkeiten. Chiang Mai ist die für Kulturtouristen interessantere Stadt. Dort ist der westlich-moderne, europäische Einfluss geringer.

Die zentrale Tempelanlage Wat Buppharam erlaubt die Pracht buddhistischer Bauten zu erkunden. Dort findet man die charakteristischen Giebelbauten, reiche Verzierungen und die typischen goldenen Buddha-Figuren. Mit mindestens zehn weiteren Wats bietet die Stadt einen guten Überblick über den charakteristischen Baustil der buddhistischen Religion.

In Bangkok sind ebenfalls verschieden Wats zu besichtigen. Bemerkenswert ist die Vielfalt an Baustilen der Millionenstadt. Dort schieben sich religiöse Bauten, Tempel und Schreine, zwischen moderne Bürogebäude.

 

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