Sehenswürdigkeiten in Asien

Bei Südostasien denken die meisten wohl sofort an Thailand und hier wieder an einen ausgedehnten Badeurlaub an traumhaften, tropischen Sandstränden, doch hat gerade diese Region mit die meisten Sehenswürdigkeiten in Asien überhaupt zu bieten. Es lohnt also durchaus, sich mit der lokalen Geschichte und den Traditionen vertraut zu machen. Ursprünglich gehörte der größte Teil von Südostasien zu den alten Khmer-Reichen. Die von China einwandernden Vietnamesen und Thais sorgten hier dafür, dass chinesische Einflüsse stärker geprägt wurden. Neben den nun entstanden Siam-Reichen unternahmen vor allem die Burmesen andauernd Expansionsversuche, wodurch es immer wieder neue siamesische Königs- und Hauptstädte gab. Diese bewegte Vergangenheit bescherte somit eine Vielzahl asiatische Sehenswürdigkeiten. Zeugen dieser Geschichte und heutige Sehenswürdigkeiten in Asien sind beispielsweise die ehemaligen, königlichen Hauptstädte Ayutthaya und Sukhothai.

Doch ebenso der spätere, in Thailand aufgehende Glanz Siams findet zum Beispiel im Grand Palace, dem Großen Königspalast in Bangkok, viel Bewunderung. Die Hochkultur der Khmer lässt sich vor allem in Angkorwat, oder auch Angkor Wat geschrieben, welches heute wieder zu Kambodscha gehört, bestaunen. Diese weltberühmte asiatische Sehenswürdigkeit war eine der ersten Städte, die sich mit heutigen Großstädten vergleichen lässt; dazu zählen eine ausgeklügelte Infrastruktur und sogar spezielle Müllentsorgung – vor 800 Jahren wohlgemerkt! Der Standort ist ebenfalls einfach zu erklären. Durch eine Besonderheit fließt der größte Strom Südostasiens, der Mekong, nach Beginn der Regenzeit flussaufwärts zurück und füllt den großen Tonle Sap See. Die Lage von Angkorwat wurde aufgrund dieses Phänomens ausgewählt, da die Stadt so immer gut mit Nahrung versorgt war. Doch auch asiatische Sehenswürdigkeiten aus der Neuzeit sind hier in diesen tropischen Ländern zu entdecken. So lassen sich in Phnom Penh die Spuren der Khmer Rouge Diktatur in zahlreichen Museen und auf den Killing Fields selbst finden.

Auf der anderen Seite Südostasiens, an der westlichen Grenze Thailands zum heutigen Myanmar, windet sich die, von den Zwangsarbeitern während des letzten Weltkriegs erbaute, Eisenbahnlinie hoch zum Drei-Pagoden-Pass, entlang des River Kwai. Hier kann man die berühmte River Kwai Brücke besuchen, während man im Norden, in der laotischen Hauptstadt Vientiane, Spuren der französischen Besatzungszeit findet, teilweise in Form wunderschöner, französischer Architektur. Oder man besucht den Patou Xai, ein Bogen, welcher oft mit dem französischen Triumphbogen verglichen wird. Nur dass dieser unvollendete Bau ein Zeichen der Unabhängigkeit von Laos zu Frankreich darstellt. Dass der Bau zu Zeiten des Vietnamkriegs war, ist ebenfalls nicht zufällig: ursprünglich hatten die amerikanischen Streitkräfte viel Zement nach Laos gebracht, um dort einen Militärflughafen zu errichten, von dem aus Vietnam angeflogen werde sollte. Doch die Laoten haben den Zement stattdessen für ihr Denkmal verwendet. Und es gibt noch erheblich mehr, teils weltbekannter Sehenswürdigkeiten in dieser Region der Welt. Es verwundert also nicht, dass viele Besucher dieser Magie erliegen und immer wieder kommen.

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Powered by WordPress